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Schwierige Zeiten

In den Zeiten, in denen man wegen der Ansteckungsgefahren möglichst wenig aus dem Haus gehen sollte, haben es die kleinen Geschäfte und Händler sehr schwer zu überleben. Auch wir als Kleinstbetrieb gehören dazu. Wir restaurieren zwar auf Kundenwunsch weiterhin die Polstermöbel und können den Werkstattbetrieb einigermaßen aufrechterhalten, aber als Chef habe ich auch eine Verantwortung gegenüber meinem Angestellten, der nun zu hause bleibt, um nicht gefährdet zu werden.

Außerdem ist der Laden geschlossen, persönliche Beratung, Stoffauswahl u.s.w. findet daher zur Zeit nicht statt. Neben der Polsterei versuchen wir auch Verkäufe über diesen Onlineshop zu generieren und hoffen, dass vor allem kreativ schaffende Menschen, Stoffe und Zubehör etc. bei uns einkaufen. Wir bieten nun auch selbst genähte Geschichts-Masken an. So versuchen wir während der schwierigen Zeit über die Runden zu kommen.

Wer seine Umgebung nicht mit eigenen Viren belasten will, kann mit so einer Maske zumindest einen Teil seines Speichels abfangen. Tröpfchen bleiben in der Maske hängen, aber eben nur zu einem Teil. Außerdem positiv: Wir fassen uns normalerweise bis zu 300 mal am Tag an die Nase und den Mund – und verteilen so Keime und Erreger von der Hand in den Mund. Das ist nicht so gut. Gerade für geschwächte Menschen kann so ein Mundschutz deshalb sinnvoll sein.